Natuheilpraxis Christian Beetz

Juli 12, 2019 3:53 pm

Wirbel-/Gelenkskorrektur

Kor­rek­turen an der Wirbel­säule bzw. an den Gelenken sind bei Fehlstel­lun­gen unauswe­ich­lich. Die heuti­gen Mei­n­un­gen der Krankenkassen, Ärzten, Phys­io­ther­a­peuten: Bei ein­er Fehlstel­lung soll man eine Bewe­gungs­ther­a­pie machen bzw. mit Schmerzmit­teln unter­drück­en. Dies bringt oft nichts bzw. ver­stärkt das Lei­den, auch langfristig.

Bei nicht kor­rek­tem Sitz eines Gelenks kommt es zu Rei­bun­gen und ver­stärk­ten Muskel- und Geweb­sir­ri­ta­tio­nen, was zu ein­er zusät­zlichen Entzün­dungsreak­tion führt.

Der Sinn bei langfristig ange­set­zten Ther­a­pi­en ist es aber, eine Nor­mal­ität im Gewebe (Musku­latur, Bindegewebe, Faszien) herzustellen. Dies wird erre­icht, wenn die Gelenke opti­mal sitzen. Dadurch entspan­nt sich die Musku­latur ring­sum.

In der Schul­medi­zin (bei Ärzten und Phys­io­ther­a­peuten) spricht man immer von einem Muske­lauf­bau, was sportwissenschaftlich absoluter Quatsch ist. Generell geht es nicht um Quan­tität son­dern muss vielmehr die Qual­ität des entsprechen­den Gewebes wieder her­stellen; sprich: Verspan­nun­gen lösen.

In der heuten Schul­medi­zin wird lei­der ver­sucht, Gewebe, welch­es sowieso schon über­reizt ist, durch noch mehr Reize (Druck und Schmerz) zum Entspan­nen zu zwin­gen. Das funk­tion­iert phys­i­ol­o­gisch lei­der nicht.

 

Dorn-Ther­a­pie

Laut Dorn führt das mod­erne Leben zu Bewe­gungs­man­gel, Fehlbe­las­tun­gen und let­ztlich Fehlstel­lun­gen der Wirbel­säule und des Beck­ens. Dies ist die Ursache der meis­ten Rück­en­prob­leme, aber auch zahlre­ich­er ander­er Beschw­er­den.

 

Die Dorn-Ther­a­pie soll behand­lungs­bedürftige funk­tionelle Bein­län­gen­dif­feren­zen kor­rigieren und Wirbel, die sich nicht in ihrer nor­malen Posi­tion befind­en, ohne mech­a­nis­chen Druck ein­richt­en. Dabei spielt die Mitar­beit des Patien­ten eine große Rolle. Die Kor­rek­tur erfol­gt immer in der Bewe­gung (im Unter­schied zur Chi­ro­prak­tik), d. h. der Patient führt eine Pen­del­be­we­gung mit dem  Bein oder Arm aus, während der Behan­dler den Schief­s­tand kor­rigiert.

In der Bewe­gung ist es für den Patien­ten ein­fach­er, entspan­nt mitzuar­beit­en.

Die Meth­ode ist vor­wiegend in Deutsch­land ver­bre­it­et und wird über­wiegend bei Rück­en- und Gelenkbeschw­er­den einge­set­zt. Da aus jedem Wirbel ein Ner­ven­paar aus­tritt, welch­es im gle­ichen Kröperseg­ment liegende Organ- und Geweb­s­bere­iche ver­sorgt, wer­den gle­ichzeit­ig pos­i­tive Wirkun­gen auf genau diese Bere­iche erzielt.

 

Osteopathie

Osteopathie ist ähn­lich wie die Dorn-Ther­a­pie. Hier geht es um eine san­fte Kor­rek­tur der Gelenke, sowie Verspan­nun­gen an Geweben und den Faszien. Bei bei­den Behand­lungsmeth­o­d­en arbeit­et man am Gewebe, das während der Kor­rek­tur in Bewe­gung ver­set­zt wird und dadurch ein Kor­rigieren wesentlich erle­ichtert.

In der Osteopathie ist der Ther­a­peut aus­führende Kraft und der Patient wird in der Entspan­nung behan­delt. Wohinge­gen die Chi­ro­prak­tik bei der Kor­rek­tur eher ein ruckar­tiges Reißen bevorzugt.

 

Chi­ro­prak­tik

Der Begriff “Chi­ro­prak­tik” kommt aus dem Griechis­chen und bedeutet “mit der Hand behan­deln”. Chi­ro­prak­toren diag­nos­tizieren und behan­deln mech­a­nis­che Prob­leme an Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bän­dern sowie die Auswirkun­gen, die diese Prob­leme auf die Funk­tion des Ner­ven­sys­tems haben kön­nen.

Obwohl alle Gelenke des Kör­pers chi­ro­prak­tisch behan­delt wer­den kön­nen, liegt der Schw­er­punkt auf den Gelenken der Wirbel­säule.

Wenn Gelenke ihre nor­male Beweglichkeit ver­loren haben (block­iert oder hypo­mo­bil sind), kön­nen Chi­ro­prak­toren durch gezielte Impulse helfen, die nor­male Beweglichkeit wieder­herzustellen. Dadurch kann in vie­len Fällen die Funk­tion von benach­bartem Ner­vengewebe opti­miert und so die natür­lichen Selb­s­theilungskräfte des Kör­pers gefördert wer­den.

Mit neu­ro­muskulären und anderen Behand­lung­stech­niken kann der Chi­ro­prak­tor außer­dem Verspan­nun­gen an Muskeln, Sehnen und Bän­dern behan­deln.

Sowohl durch die Behand­lung als auch eine entsprechende Beratung kommt der Chi­ro­prak­tik außer­dem eine große Rolle bei der Präven­tion mech­a­nisch bed­ingter Gesund­heit­sprob­leme zu.

 

Dorn Osteopathie Chi­ro­prak­tik
Schmerz wenig — mit­tel mit­tel hoch
Angst wenig mit­tel hoch / sehr hoch
Loslassen ein­fach schw­er, sehr schw­er schw­er — nicht möglich
Bewe­gung Patient har­monisch Ther­a­peut har­monisch Ther­a­peut ruckar­tig
Musku­latur arbeit­et mit soll lock­er sein wird oft ein­geris­sen
angenehm­ste Meth­ode schw­er für Patien­ten loszu­lassen und zu entspan­nen ruckar­tig

mit vie­len Äng­sten ver­bun­den