Natuheilpraxis Christian Beetz

Dezember 2, 2019 3:32 pm

Osteoporose

Def­i­n­i­tion:

Man­gel an Knochengewebe; unzure­ichende Bil­dung von Knochen­grund­sub­stanz als Folge ver­min­dert­er Osteoblas­ten­tätigkeit bei Eiweiß­man­gelzustän­den. Die serol­o­gis­chen Befunde (Serum­min­er­al­spiegel, alk. Phos­phatase) sind nor­mal. Auftreten bei endokriner Dys­funk­tion, lang­dauern­der Kor­ti­son­ther­a­pie, Inak­tiv­ität der Extrem­itäten, u. a. (aus Pschyrem­bel)

 

Unter Osteo­porose ver­ste­ht man eine Abnahme der Knochen­dichte. Die Knochen wer­den porös und dadurch anfäl­liger für Knochen­brüche.

Um der Osteo­porose ent­ge­gen­zuwirken bedarf es eines ganzheitlichen Konzepts.

Meist wird Osteo­porose durch ein vorherrschen­des saures Milieu aus­gelöst. Ist der Kör­p­er langfristig über­säuert, neigt er dazu, die Säure zu neu­tral­isieren indem er essen­tielle Min­er­alien in den Knochen auflöst.

Dem Ver­lust von Min­er­alien in den Knochen kann durch Sport, basis­ch­er Ernährung, Stressre­duk­tion und trinken von Wass­er ent­ge­gengewirkt wer­den.

 

Wodurch wird Osteo­porose aus­gelöst?

 

Risiko­fak­toren:

Genuss­gifte wie Alko­hol, Nikotin und Kof­fein aber auch Stof­fwech­sel­erkrankun­gen.

 

Langzeit­be­hand­lung mit Medika­menten:

Arzneimit­tel bei Dia­betes, Heparin, Abführmit­tel, Schild­drüsen­hor­mone, Pan­to­pra­zol u.a.

 

Erblich bed­ingte Fak­toren:

Gehäuftes famil­iäres Auftreten jeglich­er Erkrankun­gen

 

Lebens­ge­wohn­heit­en:

Wenig kör­per­liche Bewe­gung (Inak­tiv­ität 4 — 6 Wochen), Stress und über­triebene Diäten (z. B. Mager­wahn)

 

Die Abwärtsspi­rale bei Osteo­porose

 

Stellen Sie sich vor, Sie starten mit irgen­dein­er Erkrankung oder einem Unfall, hier sehen Sie, wie es weit­er gehen kann. Es kann z. B. mit ein­er Grippe begin­nen.

 

Erkrankung/Unfall ⇒ Bet­tlägerig 4–6 Wochen ⇒ Schon­hal­tung nimmt zu ⇒ Medika­mentenein­nahme ⇒ Inter­essen­ver­lust ⇒ Depres­sion ⇒ falsche Ernährung… ⇒ Bewe­gung wird noch mehr eingeschränkt ⇒ Min­er­al­stoff­man­gel ⇒ Stof­fwech­sel­erkrankun­gen ⇒ Durch­blu­tungsstörun­gen ⇒ Schwindel/Unsicherheit ⇒ weit­ere Medika­mente ⇒ Medika­mentenin­duzierte Prob­leme ⇒ Kor­ti­son ⇒ Oper­a­tion ⇒ Mor­phi­um

 

Es ist wichtig, die Ursache zu ther­a­pieren und nicht nur die Symp­tome zu unter­drück­en. Der Beginn ein­er langfristi­gen Medika­mentenein­nahme sollte ver­mieden wer­den.

 

Vor­beu­gung

 

Sport/Bewegung:

Unser Bewe­gungsap­pa­rat ist wichtig, deshalb sollte man diesen, so gut es geht, bewe­gen. Durch mod­er­ate Bewe­gun­gen an der frischen Luft wird zum einen Vit­a­min D über die Haut aufgenom­men, welch­es für den Knochen- und Muske­lauf­bau wichtig ist, außer­dem fördert Sauer­stoff den Abbau von Lak­tat­en, die als Abfall nach Betä­ti­gung der Muskeln im Kör­p­er abge­lagert wer­den. Diesen Über­schuss an Säure gilt es abzubauen, um Entzün­dun­gen zu ver­mei­den.

Vor allem bei Erkrankun­gen wie der Osteo­porose ist es wichtig, die kör­per­liche Bewe­gung nicht zu ver­nach­läs­si­gen. Schmerzen während gewis­sen Bewe­gungsabläufen kön­nen gemindert wer­den, damit sich die wichtige Trapekel­struk­tur im Knochen nicht abbaut und die Krankheit voran­schre­it­et.

 

Basis­che Ernährung:

Die Säure-Basen-Bal­ance muss im Gle­ichgewicht sein.

basis­che Lebens­mit­tel: Obst, Gemüse, Kartof­feln, Obst- und Gemüs­esäfte, Heil­wass­er mit viel Hydro­gen­car­bon­at >Bewe­gung und Entspan­nung

saure Lebens­mit­tel: Fleisch, Wurst, Fisch, Milch­pro­duk­te, Käse, Eier, Brot, Getrei­de, Nudeln > stres­sige Lebensweise

 

Mit zunehmen­dem Alter…

  • wird es wichtiger, Erkrankun­gen oder Unfälle so schnell wie möglich in den Griff zu bekom­men.
  • baut die Musku­latur bei Immo­bil­ität immer schneller ab.
  • wird der Kör­p­er für einen Muske­lauf­bau und Beweglichkeit immer träger.

Die Ein­nahme von Medika­menten und eine über­säuernde Lebensweise belastet den Gesam­tor­gan­is­mus.

In einem sauren Milieu geht der Knochen­schwund noch schnell voran.

 

Entsäuerung durch Stressre­duk­tion

 

Regen­er­a­tion bei:                                     Leis­tung durch:

Schlafen und Essen                                  Denken, Angst, Kampf, Fliehen

 

bei­des gle­ichzeit­ig funk­tion­iert nicht!

Regen­er­a­tion ohne Leis­tung ist wichtig, um eine Über­säuerung des Kör­pers zu ver­mei­den.

 

Ther­a­piemöglichkeit­en

  • Adäquate Bewe­gung — Knochen leben von Bewe­gung
  • Ohrakupunk­tur — bei chro­nis­chen Schmerzen bess­er als Kör­per­akupunk­tur
  • Entsäuerung durch basis­che Ernährung und Stressre­duk­tion
  • Infu­sio­nen
  • Schröpfkopf­mas­sage
  • Quad­deln
  • Neu­ralther­a­pie
  • Blutegel
  • Biores­o­nanz
  • Leber­ent­gif­tung
  • Hyp­nosether­a­pie
  • Homöopathie/Phytotherapie
  • Dorn­meth­ode — bess­er als Chi­ro­prak­tik
  • Darm­sanierung